Neuer Helfer im Garten

Rasenmäher Roboter
Quelle: Gardena.com

Heute ist es mal soweit, dass ich gerne mit einem Bericht aus meinem Garten starten möchte. Seit längerer Zeit überlege ich schon nach Möglichkeiten, die mir Zeit bei meiner Gartenarbeit sparen. Ich muss dazu sagen, dass mein Garten mit ca. 600 Quadratmetern relativ groß ist. Mit Garten meine ich hier nur die Rasenfläche, denn was ich an Blumen, Beeten und Gewächshäuschen ansonsten auch noch habe, macht nicht viel weniger Arbeit. Gerade im Sommer, wenn es so heiß ist wie die letzten Tage, will das Ganze ja auch immer gegossen werden. Wenn es also so warm ist bin ich Abends eigentlich so gut wie immer mindestens 1 Stunde in meinem Garten beschäftigt. Ich habe mir vor kurzem schon überlegt, ein Bewässerungssystem zu kaufen. Da gibt es zum Beispiel eines von Gardena: Rasen- & Gartenbewässerung | GARDENA.

Ich habe mich letztlich aber aber gegen ein Bewässerungssystem und für einen anderen Helfer entschieden. Dazu aber später mehr.  Denn mein eigentliches Problem liegt nämlich aktuell noch woanders –  beim Rasenmähen. Bewässern kann ich relativ einfach auch mit einer Sprenkelanlage. Ein und Ausschalten stellt jetzt nicht den erheblichen Aufwand dar. Aber das Rasenmähen ist da schon eine andere Geschichte. Bei meinem Rasen brauche ich ungefähr 1,5 Stunden bis er sauber gemäht ist. Und da ist das ausleeren des Grasfängers zwar dabei, das entsorgen des Grases bei der Kompostierung aber natürlich nicht.

Bei meiner Suche nach Möglichkeiten habe ich auf der Seite http://meinrasenmaeherroboter.de gelesen, dass Rasenmäher Roboter eine schöne Alternative sein können. Was mir besonders gut gefiel ist die Tatsache, dass man das gemähte Gras nicht mehr entsorgen muss. Die Roboter arbeiten mit dem sogenannten Mulchsystem. D.h. der Rasen wird ständig kurzgehalten und gemulcht. Mehr dazu hier. Bei Wikipedia steht in kürze folgendes:

Als Mulchen (mittelhochdeutschmul ‚zerfallende Erde‘, ‚Staub‘; siehe Mull) oder Schlegeln wird in Gartenbau und Landwirtschaft das klein- oder großflächige Bedecken des Bodens mit unverrotteten organischen Materialien (Mulch) bezeichnet

Im Falle des Mähroboters ist das organische Material eben das Gras, welches auf dem Rasen liegen gelassen wird und dabei gleichzeitig noch wie eine Art Dünger dient. Das schöne ist also, dass ich nicht nur weniger Zeit im Rasen verbringe, sondern auch noch gedüngten und dadurch hoffentlich besseren Rasen habe.

Bei der Suche nach dem Modell muss man auf viele Dinge achten:

  • Komplexität des Rasens
  • Fläche
  • Begrenzungsdraht Ja/Nein (Evtl. Aufwändige Installation)
  • Diebstahlschutz Ja/Nein
  • Preis

Letztendlich gab es bei mir zwei Favoriten, den Robomow 304:
http://meinrasenmaeherroboter.de/der-maehroboter-robomow-rc-304-im-test/

Und als zweite Option hatte ich den Automower 305 anvisiert:
http://meinrasenmaeherroboter.de/husqvarna-automower-305-testbericht/

Beide gefielen mir sehr gut, auch wenn der Automower eigentlich nur bis 500qm geht, dachte ich mir, dass er mir insgesamt einfach besser gefällt. Ich hatte mir ein video dazu angesehen und für mich war er damit mein Favorit. Das Video gibt es übrigens hier:

Leider ist er bei Amazon zwar schon versendet worden aber bei mir eben noch nicht angekommen. D.h. ich muss wohl noch ein zwei Tage warten, bis ich das Gerät endlich installieren kann. Ich bin jedenfalls sehr gespannt und freue mich bis dahin einfach mal auf den nächsten Sommer ohne Rasenmähen 🙂

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